Hattusa - Hauptstadt der Hethiter

Hattusa

Hattusa liegt im anatolischen Hochland nördlich der antiken Landschaft Kappadokien. Diese antike Stadt war einst die Hauptstadt des Hethiter-Reiches und auch bekannt als Stadt der Götter und Tempel. Ausgrabungen nach erfolgten erste Besiedlungen der späteren Stadt schon im 6. Jahrtausend v. Chr. Eine kontinuierliche Besiedlung setzte dann erst mit der Siedlungsgründung der Ureinwohner Anatoliens – den Hattiern, gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. ein.

Aufbau und Fall der Stadt Hattusa


Unter dem Namen "Hattusch" wurde diese historische Stadt vom Volk der Hattier gegründet. Durch den steten Austausch mit assyrischer Händlern wuchs und entwickelte sich die Ortschaft prächtig ehe Hattusa durch den Konflikt im Jahre 1700 v. Chr. zwischen König Anitta von Kuschara und König Pijuschti von Hattusch zerstört und niedergebrant wurde. Erst im 17. Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt Hattusch
von dem mächtigen Reitervolk der Hethiter wieder errichtet. Der hethitische Fürst Labarna lies seine Residenz hier erbauen und nannte sich fortan „Der von Hattusa“. Dies war der Anfang einer langen Geschichte um die hethitische Hauptstadt Hattusa. Eine Geschichte, die bisher 27 namentlich bekannte Großkönige hervor brachte.

Die UNESCO hat Hattusa bereits 1986 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Noch heute werden Ausgrabungen an dieser geschichtsträchtigen Stadt durchgeführt. Bisher wurden aber die sagenumwobenen Königsgräber noch immer nicht gefunden. Ein Rätsel, welches zahlreiche Forscher antreibt. Ein bisher einmaliger Fund war der Friedensvertrag zwischen Hattusili III. und Ramses II. – ein Friedensvertrag zwischen Ägypten und Hatti und ebenso der erste Vertrag dieser Art in der bisher bekannten Weltgeschichte.

Mehr Infos zu Hattusa gibt es auf Wikipedia.

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