Jerusalemer Altstadt – Geschichte, Stadtmauer und Tempelberg

Felsendom Jerusalem

Die Altstadt des heutigen Jerusalems wird von der 1535 – 1538 erbauten Stadtmauer des Süleyman des Prächtigen umschlossen und unterteilt sich in 4 religiös unterschiedliche Viertel (jüdisches, muslimisches, christliches und armenisches Viertel). Die nächsten paar Jahrhunderte waren für die Altstadt von Jerusalem eher eine Zeit des Verfalls und der Korruption. So wie ganz Palästina wurde dadurch unter der osmanischen Verwaltung auch Jerusalem für den Westen uninteressant.

Die Jerusalemer Altstadt - seine Kriege und politische Auseinandersetzungen


Während des 19. Jahrhunderts zogen immer mehr jüdische Siedler nach Jerusalem. Schon bald reichte der Platz in der Altstadt nicht mehr aus und die Siedler gründeten neue Außenbezirke. Als 1917 der britische General Allenby Jerusalem von den Türken zurückeroberte und ein Völkerbundsmandat für Palästina errichtete, kam es immer mehr zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Juden und Moslems. Während des israelischen Unabhängigkeitskriegs wurden große Teile von Jerusalem zerstört. Jordanien besetzte und kontrollierte daraufhin Ostjerusalem. Während des Sechstagekrieges wurde die Jerusalemer Altstadt von den Israelis erobert. Ebenfalls seit dieser Zeit werden zahlreiche Gebäude saniert und restauriert. Mit dem 1980 in Kraft tretenden Gesetz – dem Jerusalemgesetz, wird aus Jerusalem die „unteilbare Hauptstadt Israels“.

Jerusalemer Altstadt und der Tempelberg


Eigentlich liegt der Tempelberg ja außerhalb der Altstadt – doch da man den Berg nur über einen Zugang innerhalb der Altstadt betreten kann, wird er als Teil der Jerusalemer Altstadt angesehen. Der Tempelberg und die Al-Aqsa-Moschee sind im Bild der Altstadt nicht wegzudenken. Das bemerkenswerte an Jerusalem ist, dass es gleich für drei Weltreligionen (Christentum, Judentum, Islam) als Heilige Stadt angesehen wird und alle drei Glaubensrichtungen in der Stadt ihre eindeutigen Spuren hinterlassen haben.

Mehr Infos zu Jerusalem gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Jerusalem finden sie auf Youtube.

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