Taxila - ein Knotenpunkt der "Seidenstraße"

Taxila, ein Name der eigentlich von Takshashila (übersetzt soviel wie "Hügel des Taksha") abgeleitet wurde, war die Hauptstadt von Gandhara - einem Gebiet vom östlichen Afghanistan bis in den Nordwesten von Pakistan. Seine strategisch, politisch und wirtschaftlich erstklassige Lage, machte die Stadt Taxila zu einer extrem wichtigen Stadt. Einer Stadt, die sich im Knotenpunkt wichtiger Handelsrouten befand - sogar der berühmten "Seidenstraße" nach China. Dies wurde noch bezeugt durch das eigene Wort für Seide in der Sprache der Achämeniden.

Historie der antiken Stadt Taxila


Seine perfekte Lage in Sachen Handelsbeziehungen brachte viele unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Wissenschaften usw. in der Stadt zusammen. Schon bald wurde die Universität von Taxila gegründet und zahlreiche Wissenshungrige konnten sich im neuen Zentrum des Wissens austoben. Als dann im 4. Jahrhundert Alexander der Große alle Länder der Perser unterwarf, fiel - wenn auch kampflos - Taxila ebenso unter die Herrschaft Alexanders. Die Blütezeit der Griechen endete bereits 317 v. Chr. wieder - von da an wechselten sich Stämme, Fürsten, Herrscher und Religionen sich in dem Besitz der Stadt Taxila ab.

Taxila - die heutigen Ruinen der Stadt


Eigentlich sind es ja 3 historische Stadtanlagen. Die älteste Stadt (Bhir Mound) im Westen, weiter westlich davon die zweite Stadt (Sirkap) und die nordwestlich erbaute Stadt Kushana (Sirsukh). Erst Mitte des 19. Jhdt. wiederentdeckt wurden die antiken Ruinen der Stadt Taxila 1980 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Mehr Infos zu Taxila gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Taxila finden sie auf Youtube.

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