Dom zu Aachen

Der Aachener Dom gehört zu ersten Monumenten, welche in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurden. Die Grundsteinlegung für diesen beeindruckenden Sakralbau erfolgte schon in der karolingischen Zeit unter der Ägide von Karl dem Großen. In den folgenden Epochen wurde der Dom mehrmals um- und ausgebaut, sodass die Baustufen des heute bekannten Kichenhauses vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit reichen.

Von der römischen Siedlung zur Begräbnisstätte von Karl dem Großen

An der Stelle der heutigen Domanlage befand sich schon zur Römerzeit eine kleine Siedlung mitsamt Thermenanlage. Später errichteten die Merowinger hier eine Begräbnis- und Kultstätte. Als Karl der Große genug vom "wandernden Hof" hatte und seine Wahl einer festen Haupstadt auf Aachen fiel wurde bald darauf mit dem Bau der Kathedrale begonnen. Der nach byzantinischem Vorbild erbaute Zentralbau (Oktogon) ist noch heute das Herzstück der Kirchenanlage. Nach seinem Tod wurde Karl der Große in der damaligen Pfalzkapelle zur letzten Ruhe gebettet.

In den darauffolgenden Epochen wurde der Dom dann mehrmals umgebaut, ausgebaut und renoviert. Im zweiten Weltkrieg wurde der Dom durch britische Bombenangriffe schwer in Mitleidenschaft gezogen und von der Nachkriegszeit bis jetzt Zug um Zug restauriert und saniert.

 

Mehr Infos zu Aachener Dom gibt es auf Wikipedia.

Videos zum Aachener Dom finden Sie auf Youtube.


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