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Die rumänische Provinz Siebenbürgen (od. Transsilvanien) beherbergt eine einzigartige Anzahl von wehrhaften Kirchenburgen. Insgesamt 150 solcher Gotteshäuser wurden dort erbaut und dienten der Verteidigung gegen die einfallenden Horden der Türken oder Tartaren. Mit mächtigen Mauern und Wehrtürmen versehen wirken viele der Kirchen mehr wie weltliche Burgen, denn wie Gotteshäuser. Die Unesco erhob insgesamt sieben dieser Wehrkirchen zum Weltkulturerbe (Biertan, Calnic, Dârjiu, Prejmer, Saschiz, Valea Viilor, Viscri).
Eine der größten und besterhaltensten Kirchenburgen liegt in Biertan (dt. Bierthälm). Erste Mauernreste auf dem Kirchenhügel stammen aus dem 15. Jahrhundert, der Großteil der heute bekannten Kirchenburg stammt aber aus dem 16. Jahrhundert. Schon kurz nach der Fertigstellung der Wehranlage wurde der Sitz der Sachsenbischöfe von der siebenbürgischen Hauptstadt Hermannstadt nach Biertan verlegt. Dass die Kirche über 3 Ringmauern, sowie 9 Türme oder
Basteien verfügt zeigt den wehrhaften Charakter dieses einzigartigen Gotteshauses, das zur größten Touristen-Attraktion der gesamten Region gehört.
Mehr Infos zu den Kirchenburgen in Transsilvanien gibt es auf Wikipedia.