Olympia – Heiligtum des Zeus und Ursprung der Olympischen Spiele

Olympia

Olympia – oder erste Siedlungsspuren der Stadt – fand man bereits im Mittelhelladikum. Weitere Teile einer eventuellen Ansiedlung westlich über Olympia konnten auf die mykenische Zeit zurückdatiert werden. Erste Nachweise für Spiele und Wettkämpfe in dieser Kultstätte wurden auf die Zeit um das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert. In seiner Blütezeit war Olympia nicht nur Austragungsort diverser sportlicher Wettkämpfe, sondern auch ein wichtiges dem obersten Gott Zeus geweihtes Heiligtum und Orakel. Von dieser Zeit an wurden viele Veränderungen und An- und Umbauten von den Griechen bis hin zu den Römern getätigt. Aufgrund des noch immer herrschenden Heidentums in dieser Region, ließ der damalige oströmische Kaiser Theodosius II. sämtliche Spiele und Weihehandlungen verbieten. Mit diesen Erlassen (426 n. Chr.) wollte er die schon von seinem Großvater ausgesprochene Bekämpfung des Heidentums endgültig durchsetzen.


Im Jahr 551 zerstörte ein gewaltiges Erdbeben die Kultstätte fast vollständig. Dieses Erdbeben und die Justinianische Pest machten der Region rund um Olympia den Garaus. In den folgenden zwei Jahrhunderten geriet die Kultstätte in Vergessenheit und wurde zunehmend mit einer 5 Meter hohen Sandschicht bedeckt. Erst 1766 wurde das Interesse an dieser antiken Kultstätte wiederentdeckt, was im Jahr 1874 zu ersten Ausgrabungen führte. 1896 fuhr man in Athen nach antikem Vorbild mit den von Theodosius verbotenen "Olympischen Spielen" fort, von nun sollte sich daraus ein weltweit unerreichtes sportliches Spektakel entwickeln

Wichtige und bekannte Bauten von Olympia

Der Heratempel, der Zeustempel, die Werkstatt des Phidias (in der dieser die Statue des Zeus fertigte) und das Stadion.

 

Mehr Infos zu Olympia gibt es auf Wikipedia.

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