Pont du Gard – einzigartig erhaltende römische Aquäduktbrücke

Pont du Gard

Die Pont du Gard ist eine im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaute Aquäduktbrücke der Römer und zählt mit zu den wichtigsten römischen Bauwerken (erhaltenen Bauwerken) aus der antiken Zeit. Die Brücke liegt in Südfrankreich im Département Gard nahe der Ortschaft Remoulins.

Daten und Fakten zu Pont du Gard


Diese einzigartig erhaltene Aquäduktbrücke ist Teil eines 50 km langen Aquäduktes, welches von der Stadt Uzès bis nach Nimes reichte. Eine weitere Einzigartigkeit war und ist die Bauweise, in der die Brücke erschaffen wurde. Als Material wurde grober Muschelkalk ohne jeglichen Mörtel verwendet. Die Steine halten heute noch rein nur durch den gegenseitigen Druck und die daraus resultierenden Reibungskräfte zusammen. Angeblich sollen über 1000 Arbeiter mehr als 3 Jahre lang mit dem Bau von Pont Du Gard beschäftigt gewesen sein. Wie die Bauherren und Architekten die gleichmäßigen Gefälle von durchschnittlich 24cm/km erreicht, ausgerechnet und umgesetzt haben, ist bis heute noch ein Phänomen. Es sollen ca. 20000 Liter Wasser täglich über das Aquädukt geflossen sein – eine Menge, die bei der damaligen Bevölkerungsdichte ungefähr einen Kubikmeter Wasser pro Person bedeutete. Weit mehr als der heutige durchschnittliche Wasserverbrauch. Die UNESCO setzte die Aquäduktbrücke Pont Du Gard im Jahr 1985 auf die Liste des Weltkulturerbes.


Mehr Infos zu Pont du Gard gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Pont du Gard finden sie auf Youtube.

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