Porto – portugiesische „Hauptstadt des Nordens“

Porto

Das heutige Porto ist eine alteingesessene Handelsstadt. Stimmen behaupten, dass das Geld, welches in Lissabon ausgegeben wird, hier in Porto erarbeitet und verdient wird.  Porto liegt an der Mündung des Douro in den Atlantik und war schon zu sehr frühen Zeiten als Siedlung gut angesehen. Von den Griechen als Siedlung „Kalos“ gegründet, übernahmen die Römer den Namen für die anschießende Keltensiedlung. Im Jahr 540 wurde die Stadt von den Westgoten zum Bischofssitz gemacht, von 716 bis 868 und 997 bis 1050 dann von den Mauren beherrscht und 1092 als Teil des Königreichs León endgültig unter christliche Herrschaft gestellt. 

Sehenswürdigkeiten von Porto …

Porto ist eigentlich ein historisches Gesamtbauwerk. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „Barockstadt“. Zahlreiche barocke Kirchen zieren die Altstadt von Porto. Enge und verwinkelte Gassen, jahrhunderte-alte Gebäude und der Flair einer historischen Altstadt machen das Gesamtgefüge der Altstadt Portos zu etwas ganz Besonderem. Leider bevorzugen die Einwohner mehr die Wohnlage am Stadtrand als in den Gebäuden der Altstadt. Dadurch verliert die Altstadt „zumindest am Abend“ ihren Reiz und wird sehr wenig besucht. Was sich wiederum negativ auf den Zustand dieser altehrwürdigen Gebäude auswirkt.

Das heutige Porto …

Lederwaren, Textilwaren, chemische Industrie, Genussmittel, Metall und Erdöl – in Porto gibt es beinah nichts, was es nicht gibt. Mit einem Überseehafen und internationalem Flughafen stehen dem Handel alles Türen und Tore offen. Doch nicht nur die Wirtschaft hat in Porto die Oberhand, auch die Bildung und die Kunst machen in der heimlichen Hauptstadt des Nordens das Leben zu einem Genuss. Universität, Museen, Theater, Kunstakademie usw. gehören zum Bild von Porto. Die UNESCO setzte das historische Zentrum am Ufer des Douro im Jahr 1996 auf die Liste des Weltkulturerbes.

Mehr Infos zu Porto gibt es auf Wikipedia.

 

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