Prag – ehemalige Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches

Prag

Prag ist die Hauptstadt Tschechiens und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik und liegt direkt an der Moldau ca. 40 km vor deren Einmündung in die Elbe. Die Moldau durchfließt Prag in zahlreichen Schlaufen
und Wasserläufen, umschließt kleine Inseln und nimmt weitere kleine Bäche und Flüsse auf. Am südlichen Bogen der Moldauschlaufe liegt das antike und historische Stadtzentrum mit seinem von Gotik und Barock geprägten Bild. Umgeben wird das heutige Prag von den beiden Burgbergen im Norden und Süden. Die Stadt umfasst heute eine Fläche von 49 600 ha und ist Heimat für 1,249,026 Einwohner.

Die Geschichte von Prag

Die Gegend um das heutige Prag ist schon sehr lange besiedelt. Doch erst im
6. Jahrhundert begannen die Slawen mit der Besiedelung der Region. Im 9. Jahrhundert wurden dann die beiden Burgen errichtet und im 10. Jahrhundert
kamen die ersten deutschen und jüdischen Kaufleute nach Prag. In Prag wurde anschließend auch die erste deutsche Universität gegründet.

In die Liste des Weltkulturerbes wurde die Moldaumetropole wegen ihrer einzigartigen historischen Altstadt aufgenommen. Besonders bekannt ist die tschechische Haupstadt für die Prager Burg, den Veitsdom, die Karlsbrücke und den Altstädter Ring mit der Teynkirche. Die Altstadt besticht durch eine große Vielfalt verschiedenster Baustile. Von der Romanik über die Gotik und die Renaissance bis hin zum Barock reichen die architektonischen Bauweisen.

Mehr Infos zu Prag gibt es auf Wikipedia.

 

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