Wachau – Donaulandschaft mit Geschichte

Stift Melk / Wachau

Die Wachau liegt an der Donau zwischen den beiden niederösterreichischen Städten Melk und Krems. Aufgrund der landschaftlich sehr reizvollen Lage hat die Wachau auch eine dementsprechende Geschichte vorzuweisen. Eine Geschichte, die bereit im Jungpaläolithikum – als der Zeit der Neandertaler begann. Zahlreiche Funde aus dieser lange vergangenen Zeit, wie etwa die weltberühmte Venus von Willendorf, bezeugen eine frühe Besiedelung.

Geschichte der Wachau

Im Mittelalters herrschten vorwiegend die berüchtigten Kuenringer in der Wachau. Sie thronten in den Burgen bei Aggstein und Dürnstein und erlangten durch die beiden Söhne des herrschenden Hadmars II. zweifelhaften Ruhm. Die beiden Söhne des Herrschers waren als Raubritter und „Hunde von Kuenring“ verrufen, die keine Gelegenheit ausließen die Donauschiffer auszurauben. Eine weitere historische Einzigartigkeit war die Einkerkerung des legendären englischen Königs Richard Löwenherz. Dieser soll nach seiner Rückkehr vom Kreuzzug in Jerusalem in einem Wirtshaus bei Erdberg erkannt und daraufhin von Leopold V., mit dem er schon im heiligen Land in Konflikt geraten war, auf Burg Dürnstein inhaftiert worden sein.

Die Wachau im Wandel der Zeit


Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts widerfuhr der Wachau ein Aufschwung als Wiener Ausflugsgebiet. Zahlreiche Kunstakademien schickten ihre Malerklassen in die schöne Wachau und der Tourismus erlebte einen Höhepunkt nach dem anderen. Selbst Filmproduktionen machten die Wachau zu einer weltweiten Berühmtheit.

Sehenswürdigkeiten der Wachau


Allein schon die beiden Städte Melk und Krems sind aufgrund ihrer Stifte mehr als sehenswert. Doch auch die Burgruinen (Aggstein, Hinterhaus, Dürnstein und Ober Ranna) überzeugen durch eine lange Geschichte. Die UNESCO setzte die Kulturlandschaft Wachau im Jahr 2000 auf die Liste des zu schützenden Weltkulturerbes.

Mehr Infos zur Wachau gibt es auf Wikipedia.

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