Westminster Abbey – Englands berühmtestes Gotteshaus

Westminster Abbey

Westminster Abbey (zu Deutsch: Westminster Abtei) wurde am Platz einer ehemaligen, im Jahr 750 gegründeten Benediktinerabtei erbaut. Die heutige Klosterkirche ist eine Stiftskirche des Kollegiatstifts St. Peter und eine Eigenkirche – hat also keine Zugehörigkeit zu irgendeiner Diözese. In der Westminster Abbey wurden seit Wilhelm dem Eroberer sämtliche Könige (bis auf Georg II.) gekrönt und auch beigesetzt.

Entstehung von Westminster Abbey

Im einer Zeit zwischen 1045 und 1065 wurde die Kirche unter Eduard dem Bekenner im romanischen Stil erbaut und nach dessen Heiligsprechung zur Abtei geweiht. 1245 begann Heinrich II. mit dem Bau im heutigen anglo-französichen Frühgotik-Stil und die beiden Haupttürme entstanden erst in den Jahren 1722 und 1745 durch Christopher Wren, Nicholas Hawksmoor und John James. Die verschiedenen Schiffe der Kirche (Querschiff, Längsschiff und Westportal) beherbergen zahlreiche Grabstätten bekannter Persönlichkeiten, unter anderem zum Beispiel das „Grab des Unbekannten Soldaten“. Eine Inschrift auf schwarzem Marmor lautet: „inmitten der Könige, weil er seinem Gott und Vaterland gut diente“.

Ein weiterer Auszug der illustren Runde die in der Westminster Abbey beigesetzt wurde: Charles Dickens (Schriffsteller), Charles Darwin (Naturwissenschaftler), David Livingstone (Afrikaforscher), Lord Kelvin (Physiker), Isaac Newton (Forscher & Philosoph), aber auch der deutsche Komponist Georg Friedrich Händel.

Mehr Infos zur Westminster Abbey gibt es auf Wikipedia.

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