Mexiko-Stadt - Millionenstadt mit langer Geschichte

Mexiko-Stadt

Mexico City (Ciudad de México) ist die Hauptstadt von Mexiko und als solche Heimat von knapp 9 Millionen Einwohnern. Der gesamte Ballungsraum rund um Mexico-Stadt beherbergt sogar knapp 20 Mio. Menschen. Der Name Mexiko leitet sich von den Azteken ab, die sich und ihre Kultur selbst Mexica nannten. Auch die Gründung der Stadt geht auf die Azteken zurück, welche auf einer Insel im Texcoco-See ihre legendäre Hauptstadt Tenochtitlan erbauten. Als die spanischen Eroberer 1519 unter Hernan Cortes nach Tenochtitlan kamen war diese Mittelpunkt eines riesigen Reiches. Dennoch konnte Cortes mit nur ein paar hundert Männern die Stadt dank seiner Pferde und Feuerwaffen, sowie des Irrglaubens der Azteken, die Spanier seien Götter, unter ihre Kontrolle bringen. Die Spanier zerstörten anschließend systematisch die ehemalige Azteken-Metropole, so dass heute davon nichts mehr übrig ist.

In die Liste des Weltkulturerbes wurde Mexico City wegen den schwimmenden Gärten von Xochimilco aufgenommen, einem Kanalnetzwerk das insgesamt 150 Kilometer Länge aufweist. Der Name kommt aus dem Nahuatl (=Sprache der Azteken) und bedeutet übersetzt in etwa so viel wie „Der Ort des Blumenfeldes“.  Berühmt sind die Kanäle auch wegen ihrer farbenprächtigen Boote und den Blumenmärkten. Die Kanäle dienen heute neben ihrer eigentlich Aufgabe als landwirtschaftliche Flächen für die Einheimischen als Erholungsort und für die Touristen als Attraktion. Auch das Gelände und die Gebäude der Universidad Nacional Autónoma de México wurde von der Unesco ins Weltkultuerbe aufgenommen. 

Mehr Infos zu Mexiko-Stadt gibt es auf Wikipedia.

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