Manzana de los Jesuitas

Die Manzana de los Jesuitas (auch Manzana Jesuítica  genannt) ist ein im 17. Jahrhundert von den Jesuiten errichteter Häuserblock in der argentinischen Provinzhauptstadt Cordoba. Von dort aus wurden die gesamten missionarischen Tätigkeiten in der Gegend gesteuert und verwaltet, bis die Jesuiten von der spanischen Kolonialmacht 1767 vertrieben wurden. Um den Bau und den Erhalt der Gebäude zu finanzieren kauften die Missionare etliche Landgüter in der Region. Einige dieser Landgüter wurden später gemeinsam mit der Manzana Jesuitica von der Unesco zum Weltkultuerbe erhoben und hatten sich in der Zwischenzeit selbst zu florierenden Städten entwickelt.

Wichtige noch erhaltene Bauwerke

   

  • Das Konvent Santa Teresa wurde 1687 aus einem normalen Wohngebäude zu einem Gotteshaus umgebaut. Heute befindet sich darin ein Museum. Die alten Räume (Kapelle, Sakristei, Krypta) können besichtigt werden. 
  • Die 1671 erbaute Kirche Compañía de Jesús ist die älteste noch erhaltene Kirche Argentiniens.
  • Die im selben Jahr errichtet Kapelle der Jesuitenresidenz gilt als eines der Meisterwerke der argentinischen Kolonialarchitektur
  • Das Rektorat der Universität von Córdoba ist mit seiner Gründung 1613 eines der ältesten Gebäude und glänzt vor allem durch seine weiße Fassade.
  • Das Colegio Convictorio de Nuestra Señora de Montserrat wurde 1687 erbaut und war damals wie heute Sitz einer Schule.
  • Des weiteren  beherbergt Manzana de los Jesuitas das paläontologische Museum der Stadt Cordoba.

 

Mehr Infos zu Manzana de los Jesuitas gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Manzana de los Jesuitas finden sie auf Youtube.

 

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