Universidad Central de Venezuela in Caracas - Villanuevas Meisterwerk

Caracas ist die Hauptstadt von Venezuela und beherbergt heute knapp 6 Millionen Einwohner. Der berühmte Seefahrer Christoph Kolumbus war auf seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien der erste Europäer der an der Küste von Caracas landete und dort eine kleine Kolonie errichtete. Die offizielle Stadtgründung erfolgte im Jahr 1567 durch den spanischen Konquistador Diego de Losada unter dem Namen Santiago de León de Carácas. In der weiteren Folge entwickelte sich Caracas rasch zu einem Handelzentrum und wurde so zum Sitz des Gouverneurs. Mit dem Aufkommen des Kakaos als beliebtem Genussmittel erlebte Caracas Ende des 19. Jahrhunderts noch mal einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Caracas musste in den folgenden Jahren aber auch unzählige schwere Erdbeben über sich ergehen lassen, weshalb nur sehr wenige koloniale Bauten aus dieser Zeit erhalten geblieben sind. Bemerkenswert ist vor allem die Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, welche die zerstörerischen Erdstöße relativ gut überstanden hat.

Weltkulturerbe in Caracas


Zur Liste des Weltkulturerbes gehört Caracas aber aufgrund der Universität von Venezuela (Universidad Central de Venezuela), welche mit ihrer Gründung 1721 die älteste Universität Venezuelas ist. Für die Konzeption und den Bau der Uni von Venezuela zeichnete sich der Architekt Carlos Raúl Villanueva verantwortlich. Von den 40er bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts dauerte die Errichtung der Universität, welche insgesamt 87 Bauten umfasst. Damit schuf der Venezolaner Carlos Raul Villanueva mit seinem unverweschelbaren Baustil ein wahres architektonisches Meisterwerk, das durch unzählige Werke von Künstlern aus der ganzen Welt noch weiter veredelt wurde.

Mehr Infos zu Universidad de Venezuela gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Universidad de Venezuela finden sie auf Youtube.

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