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Djenné – Zentrum mittelalterlicher Lehmarchitektur

Die Stadt Djenné liegt in Mali auf einer 88 ha großen Insel mitten im Seitenarm des Bali. Durch die etwas außergewöhnliche Lage ist Djenné bei Niedrigwasser einfach durch eine Furt und Damm zu erreichen und bei Hochwasser mittels einer Fähre. Trotz seiner eigentlich relativ geringen Einwohnerzahl von gerade mal 32 944 gilt Djenné als eine der bekanntesten Städte des Nigerbinnendeltas und bildet das Zentrum der mittelalterlichen Lehmarchitektur im Obernigergebiet. Nach heutigen Zählungen umfasst die Stadt ca. 2000 Gebäude in dieser bekannten und einzigartigen Lehmbauweise.

Djenné – vom Animismus zum Islam

Erbaut wurde die Stadt Djenné ca. 800 von den aus Westen eingewanderten Soninke. Diese bildeten bis ins 13. Jahrhundert das Zentrum des Animismus – erst um das 13. und 14. Jahrhundert wurde Djenné ganz langsam von den zugereisten muslimischen Händlern dem Islam übergeben. Immer mehr Menschen konvertierten, bis letztendlich um das Jahr 1300 sogar der König von Djenné sich offiziell zum Islam bekannte. Dieser lies dann auch die erste große Lehmmoschee erbauen.

Djenné und die Hochkonjunktur im Mali-Reich

Durch die politische Stabilität des Mali-Reiches im 14. Jahrhundert und der Eroberung Timbuktus konnten über Jahrhunderte hinweg Handelsbeziehungen in aller Ruhe aufgebaut und gefestigt werden. Selbst mit der siebenjährigen Belagerung und anschließenden Eroberung durch Sonni Ali dem Großen wurde dem wirtschaftlichem Aufschwung Djennés keine Riegel vorgeschoben. Erst nach der Eroberung durch die Marokkaner flachte der Höhenflug der Stadt so langsam ab. Grund dafür waren die Änderung der Hauptkarawanenstrecken die von nun an weiter östlich verlief. Ein weiterer historischer Geschichtspunkt ist die Regierungszeit des radikal islamistischen Herrschers Seku Ahmadou. Dieser versuchte, mit aller Kraft und Härte, einen vom Islam bestimmten Gottesstaat zu schaffen. Er lies viele der historischen Lehmbauten einreisen und durch weiniger verzierte Neubauten ersetzen. Erst mit der französischen Kolonialzeit (1907) wurde mit Finanzierungshilfe der Franzosen die neue Große Moschee erbaut. Diese Moschee fasst bis zu 2000 Gläubige und wird heute noch nach jeder Regenzeit von zahlreichen Bewohnern neu verputzt.

Djenné – Lehmbauten mit Geschichte

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