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Twyfelfontein – Felsmalereien mitten in der Wüste

Twyfelfontein ist ein Tal in den Bergen von Damara in Namibia. Der Name stammt aus der Zeit um 1974 herum, als weiße Farmer sich in dem Tal niedergelassen hatten. Bei den Einheimischen hieß das Tal bis zu dem Zeitpunkt Uri-Aris – springende Quelle. Doch als die Quellen immer mehr an Zuverlässigkeit verloren und dadurch keine geregelte Landwirtschaft mehr möglich war, verliesen die Farmer das Tal. Der Name aber ist bis heute geblieben – Twyfelfontein (Fontäne des Zweifels)

Felsgravuren in Twyfelfontein – Geschichte im Stein verewigt

Mehr als 2500 Felsgravuren und Felsmalereien wurde bis heute in diesem Tal gefunden. Dies blieb natürlich auch den illegalen Sammlern nicht verborgen – deshalb ist seit 1952 das Tal zum Nationalen Denkmal erklärt worden. Das Alter dieser Felsgravuren in Tal Twyfelfontein ist leider nicht hundertprozentig festzulegen. Aufgrund unterschiedlicher Wettereinflüsse verhindert zudem noch der aus der Reaktion von Felsoberfläche und dem im Sandstein befindlichen Eisenoxid entstehenden Wüstenlack, eine genaue Bestimmung. Grob datiert wurden die Zeichnungen von Giraffen, Löwen und sogar einer Robbe(!!!) auf den Beginn ca. 300 v. Chr. bis in Jahr 1800. Diese Felsgravuren wurden schon Teil diverser Filmproduktionen wie „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit. Die Felsgravuren von Twyfelfontein, Namibia – Verschlüsselte steinerne Botschaft“

Twyfelfontein – von Motiven der Jagd bis zum Tourismus

Nashörner, Löwen, Giraffen, Jäger mit Pfeil und Bogen sind ja alles erklärliche und schon bekannte Bilder und Gravuren. Doch die Zeichnung einer Robbe, ca. 100km vom Meer entfernt, ist wohl doch etwas einzigartiger und zeugt von dem großen Jagdradius der Bevölkerung. Heutzutage kann man das Tal zu Fuß und nur per Führung über einen Bergpfad erreichen.

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