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Der Limes – römischer Grenzwall und "Frühwarnsystem"

Mit seinen 550km Länge ist der Limes das drittlängste Bodendenkmal auf der Welt. Der Limes muss sich nur von der Chinesischen Mauer und dem Hadrianswall in Großbritannien geschlagen geben. Doch der Hadrianswall zählt ebenfalls zu den Bauwerken der Römer.  Der Limes oder auch Grenzwall genannt, diente oftmals weniger als Festung zur Abwehr irgendwelcher Angriffe auf das Römische Reich, sondern eher als sogenanntes „militärisches Frühwarnsystem“. Weiters waren die Grenzstationen sehr oft Ort einer regen Handels verschiedenen Kulturen.

Limes – nicht nur Deutschland war unter Römischer Herrschaft

Ersten Ausgrabungen nach, existierte der Limes um Lorch schon ab. Ca. 122. Ganz grob könnte man aber behaupten, dass der deutsche Limes in der Zeit  von 159 – 260 n. Chr. erbaut wurde. Mit seinen 550 km oftmals recht undurchschaubarer Linienführung durchquert der Römische Limes die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. Weiters sind zahlreiche Limesfunde in den angrenzenden Ländern wie Ober- und Niederösterreich (Norischer und Oberpannonischer Limes), Slowakei und Ungarn (Pannonischer Limes), Limes Samatiae (Ungarn), sowie der Trajanwall im früherem Bessarabien, Limes Arabicus im heutigen Jordanien und Syrien, Limes Tripolitanus in Tunesien und Limes Mauretaniae zwischen Algerien und Marokko bekannt. Die UNESCO hat am 15. Juli 2005 den Obergermanisch-Rätischen Limes in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und die Urkunde im Rahmen einer Feier in Aalen 2006 überreicht.

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