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Pompeji - antike Stadt am Fuße des Vesuvs

In der italienischen Region Kampanien liegt die bei einem Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. verschüttete Stadt Pompeji. Diese antike Stadt wurde Zeit ihres Lebens von den unterschiedlichsten Stämmen, Völkern und Religionen bewohnt und auch geprägt. Samniten, Oskern, Griechen, Etrusker und Römer gaben sich die Ehre in dieser, am Fluss Sarno liegenden Stadt. Aufgrund der perfekten Lage am Golf von Neapel (der Fluss Sarno war schiffbar) und dem fruchtbaren Boden wurde Pompeji schon sehr früh von Geschäftsleuten und Seefahrer als sicherer Hafen und erstklassiger Handelsplatz angesehen und auch genutzt.

Entstehung und Untergang von Pompeji

Ausgrabungen mit einer Datierung um das 1. Jahrtausend v. Chr. gaben eine angeblich schon sehr früh aufgegebene Siedlung frei. Das eigentliche Pompeji wurde dann aber erst später von den Oskern gegründet und von den Römern um 80 v. Chr. erobert. Im Jahr 79 n. Chr. gab es bei dem Vulkan Vesuv einen gewaltigen Ausbruch. Unmengen an Asche, Bimsstein, Lava und Gasen wurden auf die Stadt Pompeji und das umliegende Gebiet geregnet. Alles Leben, welches nicht durch herabfliegende Gesteinsbrocken erschlagen wurde, starb durch Ersticken (Schwefeldämpfe) oder in den anschließenden Glutlawinen. Pompeji lag von diesem Zeitpunkt an über 1500 Jahre unter einer 25 Meter hohen Asche- und Geröllschicht verborgen. Seit dem 18. Jhdt. gibts es nun schon umfassende Grabungsarbeiten und Forschungsprojekte. Alle Geheimnisse der verschüttenten Stadt konnten allerdings noch nicht gelüftet werden.

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