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Fürstabtei St. Gallen – ehemalige Benediktinerabtei

Gegründet im Jahr 719 vom Arboner Tribun Waltram war das Kloster Zeit seines Bestehens von den zahlreichen Schenkungen diverser Adligen verwöhnt. Grund dafür war oftmals der Entzug der Ländereien vor den immer stärker werdenden Karolinger. Lieber schenkte man die Ländereien dem Kloster, als es den Karolingern zu überlassen. Ursprünglich geht das Kloster auf einen irischen Mönch namens St. Gallus zurück. Dieser lies sich an der Steinach nieder und gründete hier seine Einsiedlerzelle. Als im Jahr 746 die alemannische Führungsschicht in Cannstadt ausgelöscht wurde, hatte fortan auch das Kloster St. Gallen darunter zu leiden. Der fränkische König Pippin dem Jüngeren legte dem Kloster die Benediktinerregel auf. 

Zahlreiche Konflikte, politischer und geistlicher Art, zierten die folgenden Jahrzehnte und Jahrhunderte. Im Jahr 1712 – 1718 zum Beispiel, führte die unabhängige Politik der Klosteräbte zum Beispiel zum Toggenburgerkrieg. Im 18. Jahrhundert blühte das Kloster St. Gallen nochmal so richtig auf. Mit dem Neubau der Klosteranlage durch die Männer Peter Thumb und Johann Michael Beer sollte das Gebäude den regierenden Äbten eine standesgemäße Residenz darstellen. Die UNESCO setzte die komplette Klosteranlage im Jahr 1983 auf die Liste des Weltkulturerbes.

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