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Copan - Östlichste Hauptstadt der Mayas

Copan (historischer Name ungeklärt) liegt am gleichnamigen Fluss im Westen von Honduras und nahe  der heutigen Stadt San Jose. Copan war eine weitere wichtige Stadt der Mayas und bildete das östliche Ende deren Einflussbereiches. Die geographisch günstige Lage schützte die Stadt weitgehend vor Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen und sorgte dank den vom Rio Copan bewässerten fruchtbaren Böden für genügend Nahrung. Die Blütezeit von Copan fällt in die klassisches Periode zwischen dem 3. Und 9. Jahrhundert. Und auch hier gab es anschließend im 10. Jahrhundert einen noch ungeklärten Niedergang.

Sehenswertes in Copan

Das Herz der Stadt bildet die sogenannte Akropolis, sie hat einen rechteckigen Grundriss und wurde nahezu exakt nach der Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Diese Akropolis war das kulturelle und politische Zentrum der Stadt und gleichzeitig der Regierungssitz des Königs. Mehrmals um- und ausgebaut erhielt die Akropolis ihr heutiges Aussehen zu einem Großteil um ca. 800. n. Chr. Eine weitere Sehenswürdigkeit der antiken Stadt Copan ist der Ballspielplatz unweit der Akropolis. Dem zweitgrößten seiner Art nach jenem in Chichen Itza. Dort fanden regelmäßig rituelle Ballspiele statt, welche aber aufgrund des meist blutigen Endes wenig mit den heute gängigen Ballsportarten gemein hatten. Historisch wertvoll ist auch der Tempel 26. Diese Stufenpyramide ist vor allem durch seine Hieroglyphentreppe bekannt. 2200 Hieroglyphenblöcke erzählen verteilt auf 55 Treppen die Geschichte der Stadt Copan. Leider wurde der oberste Teil des Tempels durch ein Erdbeben schwer beschädigt, dadurch wurden große Teile des Textes unwiderruflich zerstört. 

 

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