Aksum – von Stelen, Gräbern und der Bundeslade

Aksum

Der historisch sehr interessanten Stadt, welche im Norden Äthiopiens zwischen den beiden ca. 2200m hohen Bergen Beta Giyorgis und Mai Qoho liegt, kann bis heute noch kein genaues Datum zugeschrieben werden. Erstmalige Erwähnungen fand man im Periplus Maris Erythraei und der Geographikè Hyphègesis – beide beschreiben die Zeit um das Aksumitische Reich noch bevor der König Ezanas zum Christentum konvertierte.  Bei bisherigen Ausgrabungen fand man einzig nur Reste von Gebäuden, die der Oberschicht von Aksum zuzuschreiben sind. Weder bürgerliche Gebäude noch irgendwelche Festungsanlagen oder Festungsmauern fand man bisher bei den umfangreichen Ausgrabungen. Aufgrund der perfekten Lage konnten die Verantwortlichen von Aksum wohl beruhigt auf Festungsanlagen verzichten.

Aksum und die Artefakte der Geschichte


Tempelanlagen, steinerne Throne, Monumentalstelen …
Aksum ist bekannt für seine vielen Stelenfelder im nahen Umkreis. Egal ob südöstlich mit den Stelen als Grabdenkmäler vornehmer Personen oder die im Norden und Südwesten liegenden Stelen mit deren immensen Größen (33 Meter und 517 Tonnen schwer – doch wahrscheinlich schon bei der Errichtung zerbrochen), (25 Meter hoch und von den Italienern abgebaut und in Rom wieder aufgebaut), diese Stelen zeugen von einer langen und religiösen Geschichte.

Aksum – vom Zusammenbruch bis zur Pilgerstätte.


Trotz des Zusammenbruchs der Stadt im Jahre 600 schaffte es Aksum, wieder zur Stadt der Königskrönungen zu werden. Diese Krönungen der äthiopischen Könige wurde bis zuletzt mit dem Kaiser Haile Selassie im 20. Jahrhundert durchgeführt. Zur Pilgerstätte wurde Aksum durch den Glauben und die Überzeugung der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Dieser Glaube besagt, dass sich in Aksum die israelitische Bundeslade befindet. Aus diesem Grund wird bis heute noch die angebliche Bundeslade von einem Mönch auf Lebzeiten bewacht.

Aksum – Distrikthauptstadt mit historischem Hintergrund

 

Mehr Infos zu Aksum gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Aksum finden sie auf Youtube.

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