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Unweit der Provinz M`Sila, im Norden Algeriens gelegen, befinden sich die Ruinen der ehemalige Festungsstadt Beni Hammad. Auf einer Höhe von ca. 1000 Metern wurde die Festung um die 1007 von Hammad, dem Sohn des Gründers der Hammadiden-Dynastie, erbaut. Durch die 7 km lange Festungsmauer war Beni Hammad die erste muslimische Bergfestung. Zeit Ihres Bestehens diente sie als Hauptstadt oder auch als Residenzstadt des Hammad.
Beduinenstämme der Banu Hilal wurden 1090 der Stadt zum Verhängnis. Aufgrund deren Druck wurde Beni Hammad aufgegeben und 1152 sogar noch von den Almohaden fast vollständig zerstört.
Dieses islamische Bauwerk mit seiner 7 km langen Festungsmauer wurde 1980 von der UNSECO auf die Liste der Weltkulturerben gesetzt.
Andere Weltkulturerbestätten in Algerien: Djemila
Mehr Infos zu Beni Hammad gibt es auf Wikipedia.