Hue - Ex-Hauptstadt Vietnams und Schauplatz zahlreicher Schlachten

Hue ist eine Hafenstadt am Südchinesischen Meer mit langer blutgetränkter Geschichte. Ehemals war in dieser Stadt und der ganzen Region der Buddhismus sehr ausgeprägt. Doch zeitgleich war in Südvietnam auch das Erzbistum der katholischen Kirche ansässig. Da der Diktator von Südvietnam bekennender Katholik war, lies er bei den buddhistischen Feiern und Umzügen zu Buddhas Geburtstag am 8. Mai 1963 die bunten Fahnen verbieten. Dies war der Startschuss für eine sehr traurige und gewaltvolle Zeit. Selbstverbrennungen unter den buddhistischen Mönchen, Verschleppung von Mönchen und Bürgern und der Einsatz von altem Tränengas, welches sich schon zu Säure umgewandelt hat und viele Protestanten verätze, machten Schlagzeilen.


Ein weiterer Geschichtspunkt war die Schlacht um Hue. Nordvietnamesen lieferten sich erbitterte Straßenschlachten mit Südvietnamesen und den US-Marines. Aussagen nach sollen 5000 nordvietnamesische und 452 südvietnamesische Soldaten getötet worden sein. Ebenfalls fielen 216 US-Marines.

Sehenswürdigkeiten in und um Hue


Trotz aller Kämpfe, Schlachten, gefallenen und verschleppten Personen, ist die Stadt Hue auch ein wichtiger Punkt in der Geschichte. Und dies zeigen viele antike Bauten und Museen in und um Hue herum. Zum Beispiel die Zitadelle der Verbotenen Stadt aus dem 19. Jahrhundert oder Thien Mu und Linh Mu-Pagode aus dem 17. Jahrhundert sowie die Kathedrale Notre Dame – an Schauobjekten fehlt es auch hier nicht.

Mit eben dieser Zitadelle der Verbotenen Stadt schaffte es die Stadt Hue 1993 auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Mehr Infos zu Hue gibt es auf Wikipedia.

Videos zu Hue finden sie auf Youtube.

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