Moskauer Kreml

Moskauer Kreml

Der Kreml ist eine im Mittelalter entstandene Burg die im 15. Jahrhundert als Zitadelle neu errichtet wurde. Kennzeichnend für die Zeitangabe ist seine Form als Befestigungskomplex mit den 20 Türmen in der Begrenzungsmauer. Diese Form stammt aus der Zeit zwischen 1458 und 1499 und ist bis heute noch erhalten. Bereits im 16. Jahrhundert diente er als Residenz der Moskauer Großfürsten. Noch bis zur Verlegung der Hauptstadt nach Sankt Petersburg im 18. Jahrhundert war der Kreml Residenz der russischen Zaren und bis ins 20. Jahrhundert sogar Zentrum des geistlichen und gesellschaftlichen Lebens der Moskowiter. Bereits im Jahr 1981 wurde Moskau wieder als Hauptstadt ernannt und behielt diesen Status bis heute. Doch nicht nur der Titel macht den Kreml zu einem einzigartigen Gebäudekomplex, auch die verschiedenen Stil- und Zeitepochen prägen die lange Geschichte des Kremls. Sehr viel Sakral- und Profanbauten prägen das Bild im Gebäude und machen es zu einem Museum der besonderen Klasse.

Lage des Moskauer Kremls

Auf dem 25 Meter hohen Borowizki-Hügel wurde der etwa 27,5 ha große Kreml erbaut. Der Borowizki-Hügel ist einer von den sieben Hügeln, auf denen die Altstadt von Moskau erbaut wurde. Der Kreml liegt am linken Ufer der Moskwa und unmittelbar westlich mündet das in einem unterirdischen Kanal verlaufende Flüsschen Neglinnaja. Dieses Flüsschen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts entlang der Kremlmauer in einen unterirdischen Kanal verlegt. Zuvor war es einer der beiden natürlichen Gewässer, die den Kreml umspülten und so Schutz vor Überfällen bot. Die UNESCO setzte den Moskauer Kreml und den naheliegenden Roten Platz im Jahr 1999 auf die Liste des Weltkulturerbes.

 

Mehr Infos zu Moskauer Kreml gibt es auf Wikipedia.
Videos zum Moskauer Kreml finden sie auf Youtube.

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