Paphos – Hafenstadt im Südwesten von Zypern

Paphos

Die Geschichte dieser antiken Stadt lässt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen. Ursprünglich soll sich der Agapenor von Tegea auf dem Heimweg von Troja befunden haben, als er in Paphos der Aphrodite einen Tempel erbauen lies. Zahlreiche Grabfunde, Ausgrabungen und Überlieferung zeugen von dem Bestehen eine Siedlung um das 15. Jahrhundert v. Chr. Die erste Erwähnung in der Geschichte fand man auf einer Inschrift auf der Kition-Stele aus der Zeit des Assyrerkönigs Asarhaddon (680-669 v. Chr.). Als letzter König von Paphos wurde Nikokles genannt. Er machte 321 v. Chr. Nea Paphos zur neuen Hauptstadt.


Mit der Eroberung der Insel durch Ptolemaios stand den Königen von Paphos nur noch das Amt des Hohepriesters der Aphrodite zu. Auch mit Einzug der Römer im Jahr 58 v. Chr. wurde dies so beibehalten. Später lies der römische Kaiser Augustus im Aphroditetempel Statuen von sich, seiner Frau Livia, Julia und Tiberius, Marcus Vipsanius Agrippa und Frau Julia, Marcia und seinem Enkel Gaius errichten.

Sehenswürdigkeiten von Paphos

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel sind wohl das mittelalterliche Kastell und die römischen Häuser aus dem 2./3. Jahrhundert n. Chr. Diese Häuser bestechen durch eine sehr wertvolle Bodenmosaikkunst. Weiters noch zu erwähnen sind die Königsgräber aus dem 3. Jahrhundert. Lange Zeit nach den Grabbestattungen der Könige dienten diese Stätten weiterhin noch als Grabstätten – diesesmal aber nicht mehr für Könige sondern für Persönlichkeiten aus der Oberschicht. Die UNESCO erklärten 1980 die Ruinen von Paphos zum Weltkulturerbe.

Mehr Infos zu Paphos gibt es auf Wikipedia.
Videos zu Paphos finden sie auf Youtube.

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