Torre de Belém – Wahrzeichen Lissabons

Der Torre de Belém in Lissabon diente schon seit seinem Bau im Jahr 1515 als Leuchtturm. Aufgrund seiner erstklassigen Lage, auf einem Felsen im Mündungstrichter des Tejo, begrüßte er eine Vielzahl an Reisenden, Entdecker und Handelsschiffer des portugiesischen Festlandes. Der portugiesische König Manuel I. gab den Bau des Torre de Belém im Jahr 1515 in Auftrag. Beendet wurde das Bauwerk im Todesjahr des Königs – sechs Jahre nach Baubeginn. Heutzutage dient der 35 m hohe Turm mit seiner freilegenden obersten Etage als Aussichtsplattform für viele Besucher. Aufgrund von Aufschüttungen des Tejo ist der Turm bei Ebbe sogar zu Fuß sehr gut erreichbar.


Der Torre de Belém ist ein Paradebeispiel für die Kunst und das Aussehen des manuelinischen Stils. Schnurreliefen, schildförmige Zinnen und maurische Ausgucke zusammen mit der Plastik eines Panzernashornkopfes, die sich an der nordwestlichen Seite des Turms befindet und an die Indienfahrt (1515) des bekannten Afonso de Albuquerque erinnert, zieren den sehr gut erhaltenen Torre de Belém. Besagter Afonso de Albuquerque brachte von dieser Indienreise das erste Nashorn mit nach Europa – daher auch die Nashorn-Plastik. In späteren Jahren diente das Innere des Torre als Waffenlager oder Gefängnis. Die UNESCO
zählt den Torre de Belém seit 1983 zum Weltkulturerbe.

 

Mehr Infos zum Torre de Belem gibt es auf Wikipedia.

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