Quito - die höchstgelegene Hauptstadt der Welt

Quito

Mit einer Seehöhe von 2850 Metern ist Quito die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Die Andenmetropole zählt knapp 1,4 Mio Einwohner, was sie aber nach Guayaquil nur zur zweitgrößten Stadt Ecuadors macht. Quito besitzte eine gut erhaltene Altstadt, deren historische Bauten aus der Kolonialzeit von der Unesco bereits 1978 zum Weltkulturerbe erhoben wurden. Vor allem die vielen Klöster und Kirchen beeindruckten durch ihre verspielte Barockarchitektur.

Geschichte von Quito

 

Die Hochebene von Quito ist schon seit ca 1500 v. Chr. durchgehend bewohnt. Als die Inkas das Gebiet im 15. Jahrhundert unter ihrem Herrscher Huayna Cápac eroberten, bauten sie Quito zu einem kulturellen und politischen Zentrum aus. Neben Cuzco und Cajamarca wurde die Stadt schnell zu einem der wichtigsten Herrschaftssitze ihres Reiches. Im Zuge der Eroberung von Peru durch die Spanier fiel ihnen auch die Inkastadt im Hochland in die Hände. Der spanischen Konquistador Sebastián de Belalcázar gründete auf den Ruinen der alten Stadt 1534 das heutige San Francisco de Quito. Im 16. und 17. Jahrhundert kamen im Zuge der Missionierung der indigenen Bevölkerung Franziskaner, Augustiner, Jesuiten, Dominikaner und weitere Orden nach Quito. Sie prägten fortan mit ihren eindrucksvollen Kirchen das Aussehen der Stadt nachhaltig.

Sehenswürdigkeiten in Quito

Die Stadt beherbergt unzählige Kolonialgebäude, von denen vor allem die Sakralbauten hervorstechen, wie etwa die pompöse Basílica del Voto Nacional (Bild) oder die schon 1535 erbaute Kirche San Francisco, die damit das älteste Gotteshaus der Stadt ist. Äußerst sehenswert sind auch die Kirche Santo Domingo, sowie die von den Jesuiten erbaute La Compañía de Jesús.

 

Mehr Infos zu Quito gibt es auf Wikipedia.

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